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Holz Design und Holzdesign


Für viele ist der Inbegriff an Nestwärme verbunden mit einer Einrichtung aus echtem Holz. Denn im Gegensatz zu anderen Materialien hat Holz - auch im verbauten Zustand immer noch ein Eigenleben", Holz arbeitet, es reagiert auf Luftfeuchtigkeit. Holz hört und fühlt sich schön an, riecht gut und regt somit ganzheitlich unsere Sinne an. Helles Holz - dunkles Holz.
Helle Holzarten sehen sehr edel aus und können als Fußboden einen ganzen Raum sehr groß und weitläufig wirken lassen. Als Design-Möbelstück verarbeitet passen sich helle Holzarten kompliziert unterschiedlichsten Einrichtungsstilen an. Dunkle Hölzer bringen Gemütlichkeit und Behaglichkeit ins Wohnambiente, wirken aber auch schnell klobig und klotzig.
Ein Deckenbalken in einem dunklen Holz kann viel erdrückender wirken, als ein gleichgroßer, hell lasierter Deckenbalken. Es kommt also auf den Einsatzort und die Proportion an, und natürlich darauf, was man erreichen möchte und selber leiden mag. Welches Holz wo und wofür?


Die Wahl nach der "richtigen" Holzart fällt oftmals schwer, zu groß ist die Auswahl an schönen Holzarten. Auch kommt es darauf an, wo das Holz zum Einsatz kommen soll. Für Böden ieten sich härtere und robuste Holzarten an (z.B. Eiche, Buche), aber auch ein Boden aus weicheren Nadelhölzern (Tanne, Fichte) kann seinen Charme haben, wenn sich nach und nach Spuren auf ihm finden, die den Boden in Würde altern lassen. Kostbare und edle Hölzer werden gern für Möbel verarbeitet, die einen Menschen oder eine Familie über sehr lange Zeiträume begleiten können - zeitlose Schätze für nahezu jedes Ambiente. Kleine Räume - große Räume.


Generell gilt die Regel, dass helle Hölzer einen Raum größer erscheinen lassen und dunkle Hölzer den Raum optisch kleiner wirken lassen. Ist das Holz nicht Teil des Raumes (Holz-Boden, -Decke oder -Wandverkleidung), sondern einfach nur als Möbelstück im Raum, gilt auch hier der Hinweis, dass Möbel aus dunklen Hölzer in kleineren Räumen "gedrungen" wirken können. Ruhige Optik - auffallende Maserung. Neben der Helligkeit und Härte einer Holzart spielt auch die Optik eine entscheidende Rolle.


Je nachdem, wie der Baum geschnitten wurde, kann ein und dieselbe Holzart "ruhig" oder auch sehr unruhig wirken. Wunden, die im Baum als Knolle oder wirbeliges Narbengewebe erwachsen, bringen eine ganz besondere Maserung hervor und sind so schön, dass sie für kostbare Furniere aufbereitet werden. Generell gilt für das Holz-Design, dass eine schöne Holzoberfläche nicht mit einer grob gemusterten Tapete oder einer kontrastreichen Wandgestaltung "konkurrieren" sollte. Ist eine Holzart besonders lebendig, sollte diese vor einem optisch ruhigen und gleichmäßigen Hintergrund gezeigt werden. Individuelle Lösungen Bei der Wahl der "richtigen" Holzart sollten Sie sich auf jeden Fall beim TopaTeam Schreiner/Tischler beraten lassen.