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Dem Winter mit Tiefenwärme trotzen

Der Jahrhundertsommer hat sich verabschiedet und der Herbst stürmt als Vorbote für die kühle Jahreszeit herbei. Jetzt heißt es vorsorgen und sich die Wärme für den Winter sichern – zum Beispiel mit einer Sauna oder Infrarotkabine. Wir haben beim Hersteller TPI und zwei TopaTeam-Partnern nachgefragt, worauf es bei einem Kauf ankommt.

Die Frage ob Infrarotkabine oder Sauna entscheidet sich meist am vorhandenen Platz. „Für die Sauna benötigt man einen freien Platz von circa zwei mal zwei Metern“, erklärt Franz Zechmeister, Geschäftsführung / CEO der TPI GmbH aus dem österreichischen Frankenburg. „Im Gegensatz zur Sauna braucht die Infrarotkabine wenig Platz und kann direkt an die Wand gestellt werden – bei der Sauna ist dagegen ein Wandabstand von fünf bis sechs Zentimetern notwendig.“

Laut TopaTeam Partner Ulrich Klumpf, Mitinhaber der Klumpf GmbH Wohndesign und Verkäufer von Saunen und Infrarotkabinen, muss bei der Planung einer Sauna auch der Abstand des Ofens zur Decke bedacht werden. „Die Mindesthöhe ist dabei unbedingt einzuhalten“, sagt Ulrich Klumpf.

Dass für eine Sauna mehr Platz eingeplant werden muss, bestätigt auch TopaTeam-Partner David Kohnen, Innenarchitekt und Möbeldesigner der belgischen Firma Wohnatelier in Emmels: „Optimalerweise befindet sich in Nähe der Sauna auch eine Art Ruheraum. Saunieren ist wie Sport für den Körper und es empfiehlt sich, zwischen den verschiedenen Saunagängen Ruhepausen zu machen.“

Und nicht nur der ausreichende Platz ist Voraussetzung für eine Sauna. Während die Infrarotkabine lediglich einen 230-Volt-Anschluss benötigt, braucht die Sauna Starkstrom von 400 Volt. „Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Infrarotkabine auf jeden Boden bzw. Untergrund platziert werden kann. Die Sauna sollte vorzugsweise auf einem Fliesenboden aufgestellt werden“, sagt Franz Zechmeister.

Auch wenn laut Kohnen Infrarotkabinen „günstiger, platzsparender und schneller zu benutzen“ sind, schränken diese Vorteile die Nachfrage nach Saunen nicht ein. „Wir verkaufen aktuell zu gleichen Teilen Saunen und Infrarotkabinen“, erklärt Zechmeister. „Bei beiden Produktgruppen geht der Trend allerdings ganz klar in Richtung Kabinen mit mehreren Anwendungsmöglichkeiten.“ Diesen Trend haben auch Ulrich Klumpf und David Kohnen bemerkt. In die meisten Saunen, die sie montieren, sind Infrarotstrahler integriert. Bei Infrarotkabinen sind laut Zechmeister aktuell Kabinen gefragt, die über ein zwei-Strahler-System mit Vollspektrumstrahler und Flächenheizung verfügen.

Und was ist mit der Gesundheit?

Infrarotkabinen haben eine unterstützende Wirkung bei der Behandlung von Rücken- und Gelenksproblemen“, erläutert Zechmeister. „Sie fördern die Entspannung der Muskulatur und stärken das Immunsystem.“ In Verbindung mit einer Sole-Therme wirke sie zusätzlich lindernd bei Bronchitis, Asthma und Hautproblemen. Bei einer Sauna werde das Kreislaufsystem durch den starken Wechsel von großer Hitze und Kälte – durch die Abkühlung mit Wasser – trainiert. Schwitzen reinige die Haut und halte sie jung. Zudem werde dadurch auch das Immunsystem gestärkt.

„Bei der Sauna wird der Herzkreislauf trainiert, die Infrarotkabine ist dagegen kreislaufschonend“, erklärt Ulrich Klumpf. „Leider strömen im Bereich der Infrarotkabinen aktuell viele Billigprodukte aus China auf den Markt, die keine hohen Qualitätsstandards haben“, sagt Ulrich Klumpf. Bei diesen Produkten wisse man zum Beispiel nicht, welche Schadstoffe in den Hölzern enthalten sind und ob die Wirkung der Strahler wirklich gesundheitsfördernd ist. „Ich empfehle meinen Kunden daher nur zertifizierte und geprüfte Produkte!“

Lieferzeiten beachten!

Hat man sich für eine Sauna oder eine Infrarotkabine entschieden, bleibt immer die Frage, wieviel Zeit der Einbau des eigenen Wellnesssystems in Anspruch nimmt. Ulrich Klumpf gibt eine Lieferzeit von vier Wochen bis zu drei Monaten nach Bestellungseingang an. Auch David Kohnen rechnet mit ähnlichen Zeiten. „Wenn wir eine Infrarotkabine auf Lager haben, kann das schon mal nur zwei Wochen dauern. In der Regel sind es aber drei bis vier Wochen.“ Bei der Sauna dauere es meistens länger – so zwischen acht bis zwölf Wochen –, da diese auf Maß gefertigt wird. „Manchmal kann eine Umsetzung auch wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, zum Beispiel wenn wir einen kompletten Wellnessraum mit anderen Möbeln und Liegen ausstatten.“

 

Fazit:

Sie möchten sich den Traum von einer Infrarotkabine oder Sauna gerne erfüllen? Dann gilt es die wichtigsten Punkte vorab zu klären. Dazu zählen in erster Linie der vorhandene Platz und das finanzielle Budget. Auch der Untergrund und der Stromanschluss sind ausschlaggebend. Sie sind sich unsicher, ob eines der Systeme bei Ihnen realisierbar ist? Dann fragen Sie einfach Ihren TopaTeam-Schreiner- oder Tischler vor Ort!

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