So veränderst du die Erde!

Bewusst und nachhaltig leben! Das sind die großen Herausforderungen, die das 21. Jahrhundert mit sich bringt. Der Klimawandel schreitet voran und oft haben wir vielleicht das Gefühl, als Einzelperson nicht viel bewirken zu können. Doch auch im eigenen kleinen Umfeld ist es möglich, einen wichtigen und wertvollen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Wir haben ein paar Ideen.

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Nachhaltig wohnen

Wer zum Beispiel bei der Möblierung oder bei Fenstern auf Tropenholz verzichtet, trägt aktiv zum Umweltschutz bei und schont die Ressourcen der großen Urwälder. Die EU ist mittlerweile weltweit der zweitgrößte Waldzerstörer. 16 Prozent der Tropenholzabholzung sind laut der Umweltorganisation WWF auf den Import von Tropenholz in die EU zurückzuführen. Hier kann sich jeder einzelne fragen, ob er nicht auf heimische Hölzer zurückgreifen kann. Das Holz aus Tropenwäldern wird meist unter katastrophalen Umwelt- und Sozialbedingungen abgeholzt und über tausende Kilometer transportiert. Langlebiger und klimaneutraler sind heimische Alternativen, wie Zirben- oder Eichenholz. Beim Schreiner und Tischler vor Ort können Sie sich auf die Qualität des Holzes verlassen. Zudem vermeiden Sie durch den lokalen Anbieter lange Transportwege. Achten Sie beim Möbelkauf auf das FSC-Siegel. FSC steht für Forest Stewardship Council – das Siegel steht für bewusste Waldwirtschaft und gutes Holz.

Tipp: Viele Schreiner und Tischler haben das Upcycling für sich entdeckt. Aus Altholz, alten Türen, Paletten oder aus dem Holz kompletter Scheunen fertigen sie neue Möbel oder Einrichtungsgegenstände.

Tipp: Zum nachhaltigen Wohnen zählt auch, die Haushaltsgeräte hinsichtlich der Energieeffizienz genau unter die Lupe zu nehmen. Mit Geräten einer hohen Energieeffizienzklasse verbraucht man deutlich weniger Strom und kann die Energiebilanz im Haushalt verbessern.

 

Setzling-wird-gegossen

Aktiv handeln!

Die Aufforstung unserer Wälder gilt als einer der effektivsten Maßnahmen, um den CO2-Emmissionen zumindest ansatzweise Herr zu werden. Knapp neun Tonnen Kohlenstoffdioxid-Emissionen verursacht jeder Deutsche im Jahresschnitt. Pro Baum in ausgereifter Größe ist mit einer jährlichen CO2-Bindung von durchschnittlich zehn Kilogramm zu rechnen – 80 Bäume also für die Einsparung einer Tonne CO2. Jeder einzelne von uns kann hier aktiv werden. Wir zeigen, was Sie beim Bäume pflanzen beachten können:

  • Der Standort: Achten Sie auf ausreichend Abstand zu Haus und Nachbargrundstück sowie die Himmelsrichtung. Pflanzen wachsen immer in Richtung Sonne. Auch die Beschaffenheit des Bodens spielt beim Aufforsten eine Rolle. Der Pflanzort sollte zum Beispiel nicht zu trocken sein. Für sandige Böden eignen sich andere Baumarten als für Ton-Böden.
     
  • Die Baum-Auswahl: Ziehen Sie hier gerne den Rat von Gärtnern oder Förstern zu Hilfe. Im kleinen Garten sind oft kleinere Baumarten beliebt, die nicht zu ausladend wachsen. Dazu zählen zum Beispiel Kugel-Ahorn, Felsenbirne, die Berg-Kiefer oder die Korea-Tanne. Wer sich selbst und auch den Bienen eine Nahrungsquelle bieten möchte, kann auf Obstbäume zurückgreifen.
     
  • Das Einsetzen: Die besten Pflanzzeitpunkte sind Frühling oder Herbst. Also entweder nach der Frostperiode oder rechtzeitig vor dem ersten Frost. Wolkige Tage sind vorzuziehen, da die Sonne und die Trockenheit den Setzlingen zusetzen kann. Das Pflanzloch sollte doppelt so groß wie das Wurzelwerk sein. Streuen Sie gerne auch etwas Kompost ein. Setzen Sie das Bäumchen nicht zu tief in die Mulde, damit noch Sauerstoff an die Wurzel gelangt. Füllen Sie anschließend das Pflanzloch mit Erde auf, treten die Erde fest und wässern Sie – auch in den Tagen danach – gut. In den ersten Jahren können Sie den Stamm auch durch einen Pflock stützen.

Wenn Sie selbst keinen eigenen Garten haben, können Sie sich in Ihrer Region auch über Aufforstungsprojekte informieren oder so genannte Baumpatenschaften übernehmen.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und zum Umweltschutz beizutragen. Dies zeigt nur einen kleinen Ausschnitt. Jeder, der sich bewusst für die Umwelt und das Klima einsetzt, leistet einen wichtigen Beitrag – so klein dieser auch sein mag.

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